Unfallrisiken am Gasgrill
Als mein Mann und ich uns nach einem neuen Gasgrill umsahen, war uns eigentlich nur klar, dass es diesmal kein windiges Sonderangebot werden sollte. Wir wollten uns als leidenschaftliche Griller einen besonderen Grill anschaffen, der auch über Jahre halten sollte. So entschieden wir uns nach einiger Suche für den Gasgrill Odeon, den wir in einem Online Shop entdeckten. Gleich, nachdem wir die Bestellung abgeschlossen hatten, fiel mir ein, dass wir mal mit unseren Kindern reden mussten. Die beiden waren mittlerweile fünf und sieben Jahre alt und sehr lebendig. Bisher waren sie sehr selten dabei, wenn wir abends mit unseren Freunden im Garten saßen, der Gasgrill angeheizt wurde, und wir allerlei Leckereien schlemmten.
Mehrere unserer Freunde brachten aber nun regelmäßig ihre Kinder mit, sodass auch unsere bis zu einer gewissen Zeit mit aufbleiben dürfen sollten. Also war es unvermeidbar, den Kindern einige Sachen zu erklären. Als der neue Gasgrill geliefert wurde, war es genau der richtige Zeitpunkt. Mein Mann stellte das Gerät auf, und ich erklärte. Dass sie nicht in der Nähe des eingeschalteten Grills sein dürften, nicht an der Gasflasche spielen durften und vieles mehr fiel mir ein. Die beiden hörten aufmerksam zu. Dass man sich am Grill verbrennen kann, wussten sie. Sie waren dabei, als mein Mann sich einmal gehörig seine Finger verbrannt hatte, weil heißes Fett einer geplatzten Wurst darauf getropft war.
Nach etwa 15 Minuten war ich mir sicher, dass alles angekommen war, was ich meinen Kindern vermitteln wollte. Als der Besuch am Abend eintraf, glaubte ich, meinen Ohren nicht trauen zu können. Mein Sohn und meine Tochter spielten Lehrer. Sie machten mich nach, wie ich eindringlich auf sie eingeredet hatte. Dabei erklärten sie den anderen Kindern, genau so, wie ich es getan hatte, die Regeln für das Spielen um den Gasgrill. Was ich doch für brave Kinder habe - manchmal!









