Jaqueline, Kevin und Justin: Vornamen und soziale Herkunft


Kindernamen sind der Spiegel der deutschen Gesellschaft. In den letzten Monaten regt sich eine rege Diskussion um Vornamen und die soziale Herkunft der Eltern. Vornamen wie Jaqueline, Kevin und Justin gelten als verwöhnt. Dennoch sind sie enorm beliebt, laut Forschern besonders bei der Unterschicht.Laut Wissenschaftlern geben Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, ihren Kindern meisten modische oder exotische Namen, die oft aus dem angloamerikanischen Sprachraum stammen. Oft entnehmen sie diese Namen dem Fernsehen oder hoffen durch diese Wahl etwas vom Glanz ihres Idols auf ihr Kind übertragen zu können. Ein Hauch von einer besseren Welt …

Selbst in deutschen Tageszeitungen waren vor einigen Monaten Namen in soziale Schichten kategorisiert. Die renommierte Zeitung „Die Welt” sprach vom Kevinismus und davon, wie Vornamen die Zukunft der Mädchen und Jungen beeinflussen.

Sein Kind Emma, Justus oder Anna-Lina zu nennen, ist ein weiterer Trend, der sich momentan in Deutschland abzeichnet. Diese Vornamen werden jedoch eher von der gebildeter Oberschicht vergeben. Oft auch in Gedenken an bereits verstorbene Verwandte, wie die geliebte Oma oder Tante. Zurück zu den Wurzeln lautet dieser Trend, wobei bei Kevin und Co. zumindest laut der Forschung wohl eher von in den Abgrund gesprochen werden muss.

 

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Y!GG
  • Ask
  • Bloglines
  • Facebook
  • Furl
  • Google Bookmarks
  • Live-MSN
  • Smarking
  • Technorati
  • YahooMyWeb

Verwandte Artikel

 

 

Einen Kommentar schreiben