Familie

Die kleinste Familie besteht aus einem Elternteil und einem Kind. Der Idealfall sieht aber mindestens beide Elternteile und Kind(er) vor. Wachsen Kinder bei nur einem Elternteil auf, fehlt ihnen meistens der väterliche oder mütterliche Ansprechpartner. Jungen besprechen ihre Sorgen nun mal lieber mit dem Vater und Mädchen die ihren eher mit der Mutter. Da kann das Vertrauensverhältnis zum allein erziehenden Elternteil noch so gut sein, eine Familie mit Mutter und Vater bietet immer bessere Bedingungen. Einer der Vorteile ist, dass sich die Eltern bei der Erziehung gegenseitig unterstützen können, wenn beide am gleichen Strang ziehen. Außerdem fällt auf, dass Jugendliche, die bei nur einem Elternteil aufwachsen deutlich häufiger als ihre Altergenossen Probleme in den eigenen Partnerschaften haben.
Ihnen fehlt das praktische Vorbild, wie sich eine Partnerschaft im Alltag leben lässt. Vor allem, weil sie durch den Elternteil oftmals übermäßig behütet und verwöhnt werden, damit man das Kind nur ja nicht auch noch verliert. Da werden dem Kind sämtliche Probleme aus dem Weg geräumt und dabei verkannt, dass es dabei gar nicht lernen kann, seine Probleme selbst zu lösen. Man meint es als Elternteil gut, erreicht aber leider das Gegenteil.

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